Plakatwertung Österreich (PWÖ)
Mit dem 1. Jänner 2013 trat das neue Planungs,- und Analysetool Outdoor Server Austria (www.outdoorserver.at) in Kraft.
Davor stellte die Plakatwertung Österreich die größte Revolution in der österreichischen Plakatlandschaft des 20. Jahrhunderts dar. Erstmals wurden damals objektivierte Qualitätskriterien mit messbarer Medienleistung geschaffen.
Mit der PWÖ wurden unternehmensübergreifend sämtliche Plakatstandorte in Österreich erfasst, vermessen sowie bewertet. Dabei wurden folgende Parameter berücksichtigt: Größe des Standortes, Frequenz, Einsehbarkeit und durchschnittliche Geschwindigkeit des Passanten (PKW, Fußgänger etc.). Aus den genannten Einflussfaktoren wurde eine mathematische Formel entwickelt, die den Plakatwert (PW) ergab, der gewichtet als tägliche Kontaktmenge die Basis für die Qualitätseinstufung bildete. Je nachdem wie viele PW ein Standort aufwies, wurde er den Qualitätskategorien zugeordnet:
- Standard: über 3.200 PW (2.900 PW in den westlichen
Bundesländern aufgrund der Topographie).
- Select: über 5.500 PW
- Top: über 10.000 PW
- Star: über 15.000 PW
Die Starklasse wurde nochmals qualitativ unterteilt:
- Star: über 15.000 PW
- Star Plus: über 20.000 PW
- Superstar: über 30.000 PW
Zusätzlich kam in der Starklasse seit 2005 noch eine qualitative Verbesserung dadurch zu tragen, dass für die verschiedenen Kategorien Standortobergrenzen eingeführt wurden. Dabei wurde die Exklusivität von Einzelstandorten noch mehr hervorgehoben, was zu einer weiteren Qualitätsverbesserung des Tafelnetzes führte. Die PWÖ war damals ein Quantensprung: absolute Transparenz im Kosten-/Leistungsverhältnis, bessere Planbarkeit des Mitteleinsatzes, höhere Flexibilität in der Planung und Streuung.
Alle Standorte unterhalb der Leistungswerte von 2.900 PW wurden radikal aus dem Markt genommen. Das österreichweite Plakatnetz wurde seit 2000 bis heute über 20 Prozent reduziert. Der Deinvestitions-Rückbau von Flächen mit geringerer Medienleistung sowie Umbau vorhandener Standorte je nach verändernden Verkehrsflüssen - wird auch heute noch laufend fortgesetzt.