Geschichte

Geschichte Gewista

 

2014

Eine neue Out of Home-Ära beginnt: Die wichtigsten U-Bahnstationen Wiens werden von der Gewista mit hochauflösenden Screens, sogenannten E-Panels, ausgestattet und in digitale Produktwelten verwandelt. Die Digitalisierung bringt neue bahnbrechende Geschäftsmodelle mit sich, die die Verlängerung des digitalen Raums, der bislang nur auf PCs, Notebooks oder Tablets stattgefunden hat, in die Außenwerbung ermöglicht. Die Digitalisierung der Medien an der Oberfläche, wie City Lights oder Rolling Boards, ist der nächste logische Schritt, den die Gewista als Pionier der digitalen Out of Home-Werbung gehen wird.

Der 14-tägige Aushang-Rhythmus für Plakate mit fixem Starttag ersetzt den bisherigen halbmonatlichen Rhythmus. Die Gewista und der überwiegende Teil namhafter österreichischer Außenwerbeunternehmen starten damit zum Jahreswechsel. Fixer Affichierungstag ist hierbei nun jeder zweite Montag was auch gleichzeitige Kampagnenstarts mit anderen Out of Home-Medien für noch mehr kumulierten Werbedruck ermöglicht.

2013

Citybike Wien feiert seinen 10. Geburtstag. Vor 10 Jahren gründete die Gewista mit Citybike Wien das erste nachhaltig erfolgreiche Gratisleihradsystem, welches heute bereits rund 500.000 Menschen nutzen. Das Citybike-System der Gewista wurde bereits weltweit in 60 weitere Metropolen exportiert.

Ein neues Zeitalter der Out of Home-Effizienzmessung beginnt: Mit 1. Jänner 2013 gibt es mit dem Outdoor Server Austria (OSA) in Österreich erstmals inter- sowie intramedial als auch international vergleichbare Leistungswerte für die Medien der Außenwerbung. Die OSA-Daten werden somit die neue Leitwährung zur Planung und Analyse von Außenwerbekampagnen. Die neue Bemessungsgrundlage sind Netto-Kampagnen-Reichweiten, Kontakte beziehungsweise Tausend-Kontakt-Preise (TKPs).

2012

Die Gewista erwirbt 100% der ungarischen Beteiligungen der EPAMEDIA von JOJ Media House und ist damit der Nr. 1-Anbieter von Out of Home-Werbung in Osteuropa. JOJ Media House hat zuvor sämtliche Beteiligungen der EPAMEDIA von Raiffeisen erworben und die Gewista/JCDecaux Gruppe hat die Gelegenheit genutzt, durch den Erwerb der Beteiligungen in Ungarn das erfolgreiche Osteuropa-Portfolio, bestehend aus Slowenien, der Slowakei, Serbien und Montenegro, Polen, der Tschechischen Republik, Kroatien und Bulgarien, zu erweitern.

2009

Die Gewista verstärkt ihr Competence Center um den Bereich Innovative & Ambient Media und kommt so mit technischen Umsetzungen, kreativen Lösungsansätzen und innovativen Vorschlägen der stetig steigenden Nachfrage nach neuartigen Out of Home-Werbeformen nach. Durch den Ausbau dieses neuen und zukunftsträchtigen Geschäftsfeldes gelingt es der Gewista ihre Nr. 1 Position am österreichischen Out of Home-Markt weiter auszubauen.

2008

Gründung der Kultur:Plakat GmbH. Die 70-prozentige Tochterfirma der Gewista wird nach einem langjährigen erfolgreichen Pilotversuch ins Leben gerufen.

2007

Weitere Expansionen in den Bundesländern: Gründung der PSG - Poster Service GmbH in Kooperation mit der Stadtwerke Klagenfurt AG. Die Gewista-Tochter USP gründet gemeinsam mit dem Werbering die Rolling Board Oberösterreich GmbH und schließt damit die letzten Lücken im österreichweiten Rolling Board-Netz, das mit Ende des Jahres komplettiert wird.

2006

Die Gewista beschreitet neue Wege im Bereich Transport Media und etabliert mit dem „Station Branding“ in Wiens U-Bahn-Stationen die ersten im Total Look gestalteten Werbe- und Erlebnislandschaften in Europa: mit enormem Anklang bei Rezipienten und der Werbewirtschaft. Zu Jahresbeginn wird exklusiv der Verkauf der Werbeflächen der mehr als 2.000 österreichischen Postbusse übernommen – ein weiterer Wachstumsschub. Außerdem werden am Ring 100 historische Säulen gegen drehbare, hinterleuchtete City Light-Säulen getauscht und sorgen seither für Modernität und neues Leben an Wiens geschichtsträchtigster Straße.

2005

Ausbau des Rolling Board-Netzes und Inszenierung am City Light: Wartehallen werden zu multidimensionalen Erlebnislandschaften. Ausbau des Citybike-Netzes und Etablierung von Rolling Boards in weiteren österreichischen Landeshauptstädten. Die Wiener Ringstraße wird mit modernen hinterleuchteten Rundsäulen bestückt – eine neue hochqualitative Stadtlandschaft breitet sich aus.

2004

KR Karl Javurek, Präsident der FEPE, organisiert den Weltkongress in Dubai, der neue Perspektiven zur Zukunft des Out of Home eröffnet. Außerdem etabliert die Gewista eine neue Dimension des Out of Home in Österreich: Quasi über Nacht werden 330 Rolling Boards an stark frequentierten Standorten errichtet. Das dynamische Rolling Board mit seinen wechselnden Sujets wird in den Folgejahren zu dem Success-Produkt der Gewista.

2003

Die Gewista entwickelt für die Stadt Wien das Gratisfahrradkonzept „Citybike Wien“ und präsentiert damit ein komplexes elektronisches System, das infolge auch von anderen Städten im In- und Ausland übernommen wird.

2002

JCDecaux übernimmt die Anteile der B&C Holding und wird Mehrheitseigentümer der Gewista, die nun integrierter Bestandteil des weltgrößten urban furniture-Netzwerkes und des größten europäischen Out of Home-Unternehmen ist. Mit der Qualitätsoffensive City Light setzt die Gewista zu einer Neupositionierung dieses Mediums an, das sich zu einem Top-Seller entwickelt.

2001

JCDecaux bringt die 16% an der Gewista sowie ein Aktienpaket in der Höhe von 30% an der schweizerischen APG in die neugegründete JCDecaux Central and Eastern Europe Holding ein. Mit 51% der Gewista-Anteile beteiligt sich die B&C Holding an diesem Unternehmen, das nunmehr 67% an der Gewista besitzt. 33% hält weiterhin die Progress Beteiligungsgesellschaft mit dem Mehrheitsgesellschafter Wr. Städtische Versicherung. Der Standort Wien wird zur Drehscheibe des Decaux-Konzerns. Die Expansion in die Wirtschaftsräume Zentral- und Osteuropa wird über die Gewista bzw. deren Tochterunternehmen abgewickelt.

2000

Die Gewista Kultur-City Lights werden ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um rund 150 Stück City Lights an Top-Standorten im 1. Bezirk, wie z.B. Kärntner Straße, Kohlmarkt oder Tuchlauben, die exklusiv für Kulturinstitutionen zur Verfügung stehen. Die Anteile der Bank Austria an der Gewista werden an die Stiftungstochter B&C Holding übertragen. Im selben Jahr übernimmt der französische Außenwerbekonzern JCDecaux die IWG Holding und erwirbt damit 16% an der Gewista.

1998

Gründung der Firma Infoscreen Austria GmbH für elektronische Werbung in der Wiener U-Bahn. Die Gewista startet in die Ära der elektronischen Außenwerbung.

1996

Die Gewista erwirbt die Progress Werbegesellschaft. Durch die dazugewonnenen Plakatflächen in den österreichischen Bundesländern wird das nationale Netz weiter ausgebaut. Gleichzeitig wird mit der APG, dem größten Schweizer Außenwerbeunternehmen eine Partnerschaft im Rahmen der Europlakat International begründet.

1993

Die Mehrheitsanteile an der Gewista werden von der Bank Austria übernommen.

1990

Gemeinsam mit Mahir und der städtischen Vermögensverwaltung Budapest übernimmt die Gewista die ungarische Firma Europlakat und legt damit den Grundstein für ihre Internationalisierung. Im gleichen Jahr werden in Prag und Bratislava Tochterfirmen gegründet.

1976

Die Gewista stellt bei Errichtung der Fußgängerzone in der Favoritenstraße erstmals moderne Werbevitrinen auf. Das ist der Startschuss für einen neuen Typus von Werbeträgern, dem Stadtmobiliar, dessen sichtbarste Ausprägung nunmehr das City Light ist.

1974

Die Gewista wird aus dem Städtischen Magistrat ausgegliedert und in die neu gegründete Wiener Holding integriert. Die Wiener Holding hält damit 51 Prozent an der Gewista. Die restlichen Anteile entfallen auf die Progress Werbung und die IWG.

1921

Gründung der Gewista (Gemeinde Wien Städtisches Ankündigungsunternehmen) als Magistratsabteilung der Stadt Wien. Vornehmliches Aufgabengebiet ist die Vermarktung der Verkehrsmittelwerbung.

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